Best Practices zur Vereinfachung von Berechtigungen

Im Bereich der Softwareentwicklung ist das Management von Benutzerzugängen und Berechtigungen ein grundlegender Aspekt, der sowohl Sicherheit als auch Effizienz gewährleistet. Role-Based Access Control (RBAC) ist ein weit verbreitetes Modell in diesem Bereich. Es ermöglicht Systemadministratoren, den Zugriff auf Ressourcen innerhalb eines Systems zu regulieren, indem Rollen an Benutzer zugewiesen werden. Dieses Modell basiert auf einem einfachen, aber leistungsfähigen Prinzip: zu definieren, wer was mit einer bestimmten Ressource tun darf. In diesem Blogbeitrag werden wir uns mit den Best Practices für die Implementierung von RBAC befassen, insbesondere mit den Nuancen der Berechtigungszuweisungen und deren Auswirkungen.

Das RBAC-Modell: Kernkomponenten

Das RBAC-Modell umfasst drei Schlüsselelemente:

  1. Benutzer: Die Person, die Zugang zu einer Ressource benötigt.
  2. Aktion: Die Operation, die der Benutzer an der Ressource ausführen möchte (z.B. lesen, schreiben, löschen).
  3. Ressource: Das Objekt oder die Daten, auf die der Benutzer zugreifen oder die er manipulieren möchte.

Durch die Abstimmung dieser Elemente schafft RBAC einen Rahmen, in dem Berechtigungen klar und handhabbar sind. Die Art und Weise jedoch, wie diese Berechtigungen zugewiesen werden, kann einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtfunktionalität und Sicherheit des Systems haben.

Best Practices in RBAC: Erlauben vs. Verweigern

In RBAC können Berechtigungen im Allgemeinen auf zwei Arten zugewiesen werden: erlauben und verweigern. Es folgt eine Betrachtung, warum das Bevorzugen von ’erlauben’ gegenüber ‘verweigern’ und das Vermeiden von direkten Benutzer-zu-Berechtigung-Zuweisungen vorteilhaft sein kann.

Die Komplexität von Verweigern und Erlauben

Wenn sowohl ’erlauben’ als auch ‘verweigern’ Berechtigungen verwendet werden, können komplizierte Szenarien entstehen. Betrachten wir zum Beispiel einen Benutzer namens Tom:

In solchen Fällen muss ‘verweigern’ ’erlauben’ überschreiben, was zu Verwirrung und potenziellen Sicherheitsrisiken führt. Die Komplexität dieser überlappenden Berechtigungen macht das Troubleshooting zum Albtraum, da Administratoren die tatsächlichen Berechtigungen aus mehreren Ebenen der zugewiesenen Berechtigungen zusammenstellen müssen.

Vereinfachter Ansatz: Nur Erlauben

Ein strukturierterer Ansatz ist, ausschließlich ’erlauben’ Berechtigungen zu verwenden. Diese Methode beseitigt die Mehrdeutigkeit, die entsteht, wenn sowohl erlauben als auch verweigern Berechtigungen verwendet werden. Sie vereinfacht das Verständnis darüber, was ein Benutzer innerhalb des Systems tun kann und nicht tun kann.

Gruppenbasierte Zuweisungen

Eine weitere Best Practice ist die ausschließliche Zuweisung von Berechtigungen über Gruppen, anstatt direkte Benutzer-zu-Berechtigung-Zuweisungen. Diese Methode hat mehrere Vorteile:

Implementierung

Weniger Fehleranfällig und Effizient

Durch die Übernahme dieser Best Practices wird die Implementierung von RBAC weniger fehleranfällig. Diese Methode schafft ein transparentes und handhabbares System, in dem Berechtigungen leicht zu verstehen und zu ändern sind. Darüber hinaus verringert es die administrative Belastung und erhöht die Sicherheit, indem es die Risiken im Zusammenhang mit unsachgemäßen Berechtigungszuweisungen minimiert.

Fazit

Zusammenfassend ist es ratsam, bei der Implementierung von RBAC:

  1. Ausschließlich ’erlauben’ Berechtigungen zu verwenden und die Komplexität von ‘verweigern’ Berechtigungen zu vermeiden.
  2. Berechtigungen über Gruppen zuzuweisen, anstatt direkte Benutzer-zu-Berechtigung-Verknüpfungen zu verwenden.

Diese Praktiken führen zu einem sichereren, skalierbaren und handhabbaren Zugriffskontrollsystem. Durch die Vereinfachung des Berechtigungsmodells können Organisationen sicherstellen, dass die richtigen Personen den richtigen Zugang haben, wodurch sowohl Sicherheitsrisiken als auch administrativer Aufwand reduziert werden.

👋 Hallo, ich bin Denis

Ich bin freiberuflicher Software Architekt, Full Stack Developer und Mitgründer von DenktMit, einem Experten-Netzwerk selbstständiger IT-Spezialisten.

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